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Ausflug Firmandinnen "Auf Zwinglis Spuren"

Ausflug Firmandinnen "Auf Zwinglis Spuren"

Besuch Grossmünster Zürich

Das Thema unseres Ausflugs war das Grossmünster in Zürich selbst sowie die Reformation und die Unterschiede zur römisch-katholischen Kirche.


Das Grossmünster ist eine der bekanntesten Kirchen in Zürich und spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der Reformation in der Schweiz. Besonders wichtig ist dabei die Person Ulrich Zwingli, der im 16. Jahrhundert als Reformator wirkte. Er begann 1519 im Grossmünster zu predigen und kritisierte verschiedene Missstände in der damaligen Kirche. Dazu gehörten unter anderem der Ablasshandel sowie der grosse Einfluss und Reichtum der Kirche. Zwingli wollte die Kirche wieder stärker an der Bibel ausrichten. Seine Ideen führten schliesslich zur Reformation in Zürich und zur Trennung von der römisch-katholischen Kirche.


Während unseres Besuchs haben wir gelernt, dass die reformierte Kirche, die aus der Reformation hervorging, grossen Wert auf die Bibel legt und ihre Gottesdienste eher schlicht gestaltet sind.


Der Besuch im Grossmünster hat uns geholfen, die Unterschiede zwischen den beiden Konfessionen besser zu verstehen. Es wurde uns auch bewusst, wie mutig Ulrich Zwingli war, als er seine Kritik öffentlich äusserte und Veränderungen forderte.


Gleichzeitig hat uns der Besuch auch gezeigt, wie schön es ist, unseren römisch-katholischen Glauben zu leben. Besonders die sieben Sakramente, der Altar und die feierliche Gestaltung der Gottesdienste sind für uns wichtige und wertvolle Elemente. Sie geben unserem Glauben eine besondere Tiefe und helfen uns, Gemeinschaft und Nähe zu Gott zu erleben.


Es war ein spannender und lehrreicher Ausflug.


Katechetin, Karin Meier

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